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Gemeinschaftsnachmittag im Jugendhaus vom 4. Februar 2020, Spielnachmittag

Trotz Schnee- und Regenschauern trafen sich ca. 20 Vertreter der "reiferen Jugend" zum ersten Spielnachmittag im Jugendhaus. Mit viel Eifer und Konzentration wurde gejasst, die Memorikarten aufgedeckt, Rummicub und Triominos gespielt. Hecktisch und schweisstreibend ging es am "Töggelikasten" zu und her.
Für eine Stärkung zwischendurch sorgten salziges Gebäck und Getränke. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fand Gefallen am ersten Spielnachmittag von KaiseraugstPlus.


 

Gemeinschaftsnachmittag im Jugendhaus vom 12. November 2019, Lottonachmittag

Etwas mehr als 20 Kaiseraugsterinnen und Kaiseraugster fanden sich im Jugendhaus ein um einen spannenden Nachmittag zu mit Lottospielen zu verbringen. Mit grosser Konzentration hörte man der Ausruferin zu und hoffte, möglichst bald die passenden Zahlen auf der Karte zu finden. Auf die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner warteten kleine Preise. Zur Stärkung zwischen den Durchgängen wurde Kaffee und Kuchen serviert.

 

Gemeinschaftsnachmittag Verein KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe vom 9. April 2019
Wie man Nachbarschafttshilfe mit Fröhlichkeut verbindet
Von: Paule Peters
KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe, die stark im Sozialen engagiert ist, legt nicht nur Wert darauf, bei Notfällen verlässlich zur Stelle zu sein, sondern möchte die Kaiseraugster Bevölkerung auch mit geselligen Veranstaltungen erfreuen. Deshalb werden regelmässig Gemeinschaftsnachmittage durchgeführt, die mittlerweile von vielen Kaiseraugsterinnen und Kaiseraugstern fest in ihre Jahresplanung einbezogen werden. Der diesjährige gut besuchte Frühjahrsanlass fand am 9. April im Violahof statt, wo die Vereinspräsidentin Barbara Schätti im Namen des Vorstands die 52 Anwesenden herzlich begrüsste. Es war ihr sichtlich ein besonderes Vergnügen, als «Special Guests» die Sängerinnen und Sänger der «Silver Singers Fricktal» willkommen zu heissen, die sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatten, den Nachmittag musikalisch zu umrahmen...

Zunächst gab es Kaffee und Kuchen – unverzichtbares «Prélude» eines jeden gelungenen Gemeinschaftsnachmittages. Anschliessend wurde Nahrung für «Herz und Seele» gereicht, und die «Silver Singers» traten mit zwei Blöcken von jeweils vier Liedern in Aktion. Bekannte Melodien wie «Kum ba Yah», «Hab Sonne im Herzen» und «Uf de Bärge» brachten das Publikum in Stimmung. Aber auch tiefer Gehendes wie das aus dem 18. Jahrhundert stammende Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, «Die Gedanken sind frei», gelangte vor den aufmerksam zuhörenden und mitgehenden Anwesenden zum Vortrag. Am Schluss animierte der Chor die Anwesenden dazu, in einen Kanon aus dem Appenzeller Land einzustimmen; wozu die Gesangsschwestern und -brüder im Publikum nicht lange gebeten werden mussten. An diesem Gemeinschaftsnachmittag bestätigte sich überzeugend, was die vor 25 Jahren gegründeten «Silver Singers» als ihre Grundlage und Motivation ansehen. Ingrid Limbach, Mitglied des Chores, erklärte dazu, dass Singen Stress abbaue, gute Laune schaffe, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gruppendynamik, Kameradschaft sowie gegenseitige Wertschätzung spürbar fördere. Dabei sei gemeinsames Singen keine Frage des Alters – ein Mitglied sei über 90 Jahre alt und seit der Gründung des Chores dabei –, auch Notenlesen sei nicht erforderlich. Man singe aus reiner Freude, und zwar auf sowohl im Dialekt als auch auf Hochdeutsch und in anderen Fremdsprachen, betrachte diese Tätigkeit als Balsam für die Seele und freue sich jederzeit über neue Mitglieder. Die aus etwa 30 Mitgliedern bestehenden «Silver Singers Fricktal» treffen sich jeden Dienstag von 14:40 Uhr bis 15:50 Uhr im Römisch-katholischen Pfarreizentrum «Treffpunkt» in der Hermann-Keller-Strasse 10 in Rheinfelden. Der Chor gibt keine «kommerziellen» Konzerte, nimmt aber gerne Einladungen entgegen, singt z. B. einmal im Jahr in einem Altersheim in Rheinfelden. Die Präsidentin, Frau Helen Maurer, steht für weitere Auskünfte unter der Kaiseraugster Tel.-Nr. 061 811 18 28 gern zur Verfügung. KaiseraugstPlus-Präsidentin Barbara Schätti musste sich sichtlich zurückhalten, ihren abschliessenden Dank an die zahlreichen Anwesenden und den Chor nicht in Gesangsform vorzutragen... Und hätte es überhaupt noch eines Beweises bedurft, dass Singen etwas für Jung & Alt ist und Fröhlichkeit dem sozialen Tun durchaus förderlich ist, der Gemeinschaftsnachmittag vom 9. April im Violahof hätte ihn überzeugend erbracht.

 

Gemeinschaftsnachmittag Verein KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe:
Klänge, die «mitten ins Herz» gingen.
Von: Paule Peters
Am frühen Nachmittag des 10. April 2018 führte der Verein KaiseraugstPlus – Die Nachbarschaftshilfe, einen weiteren seiner beliebten Gemeinschaftsnachmittage im Jugendhaus in Kaiseraugst durch. Neben einer reichhaltigen Auswahl von Kuchen wurde auch dem Gemüt einiges geboten – KaiseraugstPlus war es nämlich gelungen, Peter X. Bürgisser, den Präsidenten des Schweizer Drehorgel-Clubs, wieder einmal für einen Auftritt zu gewinnen...

Barbara Schätti, Vereinspräsidentin, begrüsste die Gäste herzlich und ging zunächst auf einige Neuigkeiten aus dem regen Vereinsleben ein. Da dem Verein durch die Ortsbürgergemeinde Kaiseraugst nun jeden Dienstag ein Raum im Jugendhaus zur Verfügung gestellt worden ist, konnte das Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut werden: Eine «Handarbeitstreff»-Gruppe hat ihre Aktivitäten bereits aufgenommen, und eine Kochgruppe hat sich initial zusammengefunden, ihre «Kennenlernphase» abgeschlossen und wird ab Herbst gemeinsam den Kochlöffel schwingen. Weitere Personen, die Spass an solchen sozialen Aktivitäten wie u. A. Jassen oder Spielnachmittage haben, werden laufend gesucht und sind eingeladen, sich beim Verein zu melden.
Dann wandte sich Barbara Schätti dem «Dreh-Organisten» Peter Bürgisser zu, der mit seinen Konzertauftritten gemäss eigener Webseiten-Aussage nicht nur zum Erhalt des alten Kulturgutes Drehorgel beitragen, sondern auch zeigen möchte, dass das Drehorgelspiel auf höherem Niveau und mit anspruchsvollem Repertoire praktiziert werden kann. Seine Instrumente sind, bis auf eine Ausnahme, alle rein mechanisch und verfügen über keine Elektronik.
Peter Bürgisser erwies sich im Folgenden als ein wahrer Meister auf seiner 40-jährigen Konzertdrehorgel und verzauberte das Publikum mit einer weit gefächerten Palette bekannter Melodien, die, um nur einige wenige zu nennen, das unsterbliche Seemannslied «La Paloma» umfasste, ein Intermezzo des «frühen Popstars Wolfgang Amadeus Mozart» brachte und schliesslich in der Unterwelt des Weillschen Mackie Messer-Songs aus Brechts Gangsterepos «Dreigroschenoper» landete. Zwischen den Stücken führte der Drehorgelvirtuose die interessiert lauschende Zuhörerschaft in die Geheimnisse des Drehorgelbaus und -spielens ein. Er liess dabei wenig Zweifel daran, dass er definitiv ein Purist dieses Instruments ist und eigentlich nur die rein mechanische Variante der Drehorgel gelten lasse. Peter Bürgisser nimmt seit einigen Jahren an Drehorgeltreffen im In- und Ausland teil. Speziell nannte er Einsiedeln und Berlin, zu dem ihm eine köstliche Anekdote in den Sinn kam: Richard Wagner sei einmal gedankenversunken durch Berlin gegangen, als er plötzlich eine seiner Melodien auf einem «Leierkasten», wie man in Berlin sagt, gespielt hörte. Allerdings leider ziemlich falsch. Der Maestro erlaubte sich, zu dem Interpreten seines Stücks zu gehen und denselben darauf hinzuweisen, dass er doch bitteschön das Tempo zu ändern hätte. Denn ihm, dem Schöpfer des «Ringes des Nibelungen», sei es ein Gräuel, seine Noten so missinterpretiert zu hören. Am nächsten Tag auf seinem Spaziergang hörte er schon von Weitem, dass der Strassenmusikant diesmal bei den Wagnerschen Noten das richtige Tempo «drauf» hatte. Und beim Näherkommen erkannte er, dass der Berliner Leierkastenmann offensichtlich auch ein Faible für Marketing hatte, denn ganz neu hing am Vorderteil seiner Drehorgel das Schild «Schüler von Richard Wagner». Der musikalische Nachmittag klang aus mit einem Potpourri wundervoller bekannter Melodien, von denen nicht wenige dem Publikum mitten ins Herz gingen. Und die Lacher hatte Peter Bürgisser vollends auf seiner Seite, als er ein Stück des amerikanischen Komponisten John Philip Sousa so verfremdete, dass man hätte meinen können, das «Waldenburgerli» durchquere aufgeregt pfeifend das Kaiseraugster Jugendzentrum.
Entsprechend bestens gelaunt und schmunzelnd traten die Besucher des Gemeinschaftsnachmittages von KaiseraugstPlus ihren Heimweg an.

 
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