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Gründungsversammlung 14. November 2011

 Protokoll Gründungsversammlung

Gründung «Verein KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe»
Von: Paule Peters
Nach ca. zwölfmonatiger intensiver Vorarbeiten war es am Montag, 14. November 2011, endlich soweit: Der Verein KaiseraugstPlus, die Nachbarschaftshilfe, trat an die Öffentlichkeit. Vor mehr als 100 interessierten Gästen eröffnete die Leiterin der Arbeitsgruppe, Barbara Schätti, die Gründungsversammlung.

Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen betonte Barbara Schätti, dass der Verein nicht in Konkurrenz zu Spitex und anderen gemeinnützigen Institutionen treten werde. Zweck sei es, die Solidarität und gegenseitige Hilfe in der Bevölkerung und unter den Generationen zu fördern. Also sei der Verein nicht als eine ausschliesslich auf Senioren fixierte Organisation anzusehen. Der Verein erbringt gegen ein geringfügiges gestaffeltes Entgelt Dienstleistungen verschiedener Art. Die einzelnen Aufträge werden von einer Vermittlungsstelle, die im Jugend- und Kulturzentrum Violahof, Kaiseraugst domiziliert sein wird, entgegengenommen. Alle vorgeschlagenen Vorstandsmitglieder und Revisoren wurden von der Gründungsversammlung mit grossem Applaus gewählt. Der Verein wird seine Arbeit am 1. Januar 2012 aufnehmen.

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1. Mitgliederversammlung 20.03.2013

 Protokoll 1. Mitgliederversammlung

 

2. Mitgliederversammlung 24.03.14

 Protokoll 2. Mitgliederversammlung

 

3. Mitgliederversammlung 09.03.2015

 Protokoll 3. Mitgliederversammlung

 

4. Mitgliederversammlung 14.03.2016

 Protokoll 4. Mitgliederversammlung

 

5. Mitgliederversammlung 20.03.2017

 Protokoll 5. Mitgliederversammlung

 

6. Mitgliederversammlung 12.03.2018

 Protokoll 6. Mitgliederversammlung

Gemeinschaftsnachmittag Verein KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe:
Klänge, die «mitten ins Herz» gingen.
Von: Paule Peters
Am frühen Nachmittag des 10. April 2018 führte der Verein KaiseraugstPlus – Die Nachbarschaftshilfe, einen weiteren seiner beliebten Gemeinschaftsnachmittage im Jugendhaus in Kaiseraugst durch. Neben einer reichhaltigen Auswahl von Kuchen wurde auch dem Gemüt einiges geboten – KaiseraugstPlus war es nämlich gelungen, Peter X. Bürgisser, den Präsidenten des Schweizer Drehorgel-Clubs, wieder einmal für einen Auftritt zu gewinnen...

Barbara Schätti, Vereinspräsidentin, begrüsste die Gäste herzlich und ging zunächst auf einige Neuigkeiten aus dem regen Vereinsleben ein. Da dem Verein durch die Ortsbürgergemeinde Kaiseraugst nun jeden Dienstag ein Raum im Jugendhaus zur Verfügung gestellt worden ist, konnte das Dienstleistungsangebot weiter ausgebaut werden: Eine «Handarbeitstreff»-Gruppe hat ihre Aktivitäten bereits aufgenommen, und eine Kochgruppe hat sich initial zusammengefunden, ihre «Kennenlernphase» abgeschlossen und wird ab Herbst gemeinsam den Kochlöffel schwingen. Weitere Personen, die Spass an solchen sozialen Aktivitäten wie u. A. Jassen oder Spielnachmittage haben, werden laufend gesucht und sind eingeladen, sich beim Verein zu melden.
Dann wandte sich Barbara Schätti dem «Dreh-Organisten» Peter Bürgisser zu, der mit seinen Konzertauftritten gemäss eigener Webseiten-Aussage nicht nur zum Erhalt des alten Kulturgutes Drehorgel beitragen, sondern auch zeigen möchte, dass das Drehorgelspiel auf höherem Niveau und mit anspruchsvollem Repertoire praktiziert werden kann. Seine Instrumente sind, bis auf eine Ausnahme, alle rein mechanisch und verfügen über keine Elektronik.
Peter Bürgisser erwies sich im Folgenden als ein wahrer Meister auf seiner 40-jährigen Konzertdrehorgel und verzauberte das Publikum mit einer weit gefächerten Palette bekannter Melodien, die, um nur einige wenige zu nennen, das unsterbliche Seemannslied «La Paloma» umfasste, ein Intermezzo des «frühen Popstars Wolfgang Amadeus Mozart» brachte und schliesslich in der Unterwelt des Weillschen Mackie Messer-Songs aus Brechts Gangsterepos «Dreigroschenoper» landete. Zwischen den Stücken führte der Drehorgelvirtuose die interessiert lauschende Zuhörerschaft in die Geheimnisse des Drehorgelbaus und -spielens ein. Er liess dabei wenig Zweifel daran, dass er definitiv ein Purist dieses Instruments ist und eigentlich nur die rein mechanische Variante der Drehorgel gelten lasse. Peter Bürgisser nimmt seit einigen Jahren an Drehorgeltreffen im In- und Ausland teil. Speziell nannte er Einsiedeln und Berlin, zu dem ihm eine köstliche Anekdote in den Sinn kam: Richard Wagner sei einmal gedankenversunken durch Berlin gegangen, als er plötzlich eine seiner Melodien auf einem «Leierkasten», wie man in Berlin sagt, gespielt hörte. Allerdings leider ziemlich falsch. Der Maestro erlaubte sich, zu dem Interpreten seines Stücks zu gehen und denselben darauf hinzuweisen, dass er doch bitteschön das Tempo zu ändern hätte. Denn ihm, dem Schöpfer des «Ringes des Nibelungen», sei es ein Gräuel, seine Noten so missinterpretiert zu hören. Am nächsten Tag auf seinem Spaziergang hörte er schon von Weitem, dass der Strassenmusikant diesmal bei den Wagnerschen Noten das richtige Tempo «drauf» hatte. Und beim Näherkommen erkannte er, dass der Berliner Leierkastenmann offensichtlich auch ein Faible für Marketing hatte, denn ganz neu hing am Vorderteil seiner Drehorgel das Schild «Schüler von Richard Wagner». Der musikalische Nachmittag klang aus mit einem Potpourri wundervoller bekannter Melodien, von denen nicht wenige dem Publikum mitten ins Herz gingen. Und die Lacher hatte Peter Bürgisser vollends auf seiner Seite, als er ein Stück des amerikanischen Komponisten John Philip Sousa so verfremdete, dass man hätte meinen können, das «Waldenburgerli» durchquere aufgeregt pfeifend das Kaiseraugster Jugendzentrum.
Entsprechend bestens gelaunt und schmunzelnd traten die Besucher des Gemeinschaftsnachmittages von KaiseraugstPlus ihren Heimweg an.

 
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Gemeinschaftsnachmittag Verein KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe vom 9. April 2019
Wie man Nachbarschafttshilfe mit Fröhlichkeut verbindet
Von: Paule Peters
KaiseraugstPlus, DIE Nachbarschaftshilfe, die stark im Sozialen engagiert ist, legt nicht nur Wert darauf, bei Notfällen verlässlich zur Stelle zu sein, sondern möchte die Kaiseraugster Bevölkerung auch mit geselligen Veranstaltungen erfreuen. Deshalb werden regelmässig Gemeinschaftsnachmittage durchgeführt, die mittlerweile von vielen Kaiseraugsterinnen und Kaiseraugstern fest in ihre Jahresplanung einbezogen werden. Der diesjährige gut besuchte Frühjahrsanlass fand am 9. April im Violahof statt, wo die Vereinspräsidentin Barbara Schätti im Namen des Vorstands die 52 Anwesenden herzlich begrüsste. Es war ihr sichtlich ein besonderes Vergnügen, als «Special Guests» die Sängerinnen und Sänger der «Silver Singers Fricktal» willkommen zu heissen, die sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hatten, den Nachmittag musikalisch zu umrahmen...

Zunächst gab es Kaffee und Kuchen – unverzichtbares «Prélude» eines jeden gelungenen Gemeinschaftsnachmittages. Anschliessend wurde Nahrung für «Herz und Seele» gereicht, und die «Silver Singers» traten mit zwei Blöcken von jeweils vier Liedern in Aktion. Bekannte Melodien wie «Kum ba Yah», «Hab Sonne im Herzen» und «Uf de Bärge» brachten das Publikum in Stimmung. Aber auch tiefer Gehendes wie das aus dem 18. Jahrhundert stammende Bekenntnis zur Meinungsfreiheit, «Die Gedanken sind frei», gelangte vor den aufmerksam zuhörenden und mitgehenden Anwesenden zum Vortrag. Am Schluss animierte der Chor die Anwesenden dazu, in einen Kanon aus dem Appenzeller Land einzustimmen; wozu die Gesangsschwestern und -brüder im Publikum nicht lange gebeten werden mussten. An diesem Gemeinschaftsnachmittag bestätigte sich überzeugend, was die vor 25 Jahren gegründeten «Silver Singers» als ihre Grundlage und Motivation ansehen. Ingrid Limbach, Mitglied des Chores, erklärte dazu, dass Singen Stress abbaue, gute Laune schaffe, Zusammengehörigkeitsgefühl, Gruppendynamik, Kameradschaft sowie gegenseitige Wertschätzung spürbar fördere. Dabei sei gemeinsames Singen keine Frage des Alters – ein Mitglied sei über 90 Jahre alt und seit der Gründung des Chores dabei –, auch Notenlesen sei nicht erforderlich. Man singe aus reiner Freude, und zwar auf sowohl im Dialekt als auch auf Hochdeutsch und in anderen Fremdsprachen, betrachte diese Tätigkeit als Balsam für die Seele und freue sich jederzeit über neue Mitglieder. Die aus etwa 30 Mitgliedern bestehenden «Silver Singers Fricktal» treffen sich jeden Dienstag von 14:40 Uhr bis 15:50 Uhr im Römisch-katholischen Pfarreizentrum «Treffpunkt» in der Hermann-Keller-Strasse 10 in Rheinfelden. Der Chor gibt keine «kommerziellen» Konzerte, nimmt aber gerne Einladungen entgegen, singt z. B. einmal im Jahr in einem Altersheim in Rheinfelden. Die Präsidentin, Frau Helen Maurer, steht für weitere Auskünfte unter der Kaiseraugster Tel.-Nr. 061 811 18 28 gern zur Verfügung. KaiseraugstPlus-Präsidentin Barbara Schätti musste sich sichtlich zurückhalten, ihren abschliessenden Dank an die zahlreichen Anwesenden und den Chor nicht in Gesangsform vorzutragen... Und hätte es überhaupt noch eines Beweises bedurft, dass Singen etwas für Jung & Alt ist und Fröhlichkeit dem sozialen Tun durchaus förderlich ist, der Gemeinschaftsnachmittag vom 9. April im Violahof hätte ihn überzeugend erbracht.